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In den Arm nehmen

Ein kleines bisschen, wir zu zweit im Kino, ein Stück weit entfernt, der Abstand ist so gering, wenig Regung von ihm, kein Anzeichen, alles scheint so fern, ich möchte ihn in den Arm nehmen, möchte ihm nahe sein, näher als nebeneinander, möchte ihn drücken, umarmen, seinen Kopf an meinem spüren, wissen, dass er da ist, genau das machen, was ich möchte, nicht das, um mich vermeintlich zurückzuhalten, am Ende auf seine Frage, ob man sich sicher sein kann, dass man alles richtig macht, wusste ich nicht wirklich bescheid, nur eins wusste ich, ich habe es falsch gemacht, ich wollte ihn drücken, habe es nicht probiert, genau andersherum gehandelt, ihm auf der Rückfahrt falsches gesagt, zwei SMS hinterhergeschickt, bereue sie, weiß nicht, wieso ich immer falsch handel, immer, wenn ich so nahe bei ihm bin, versuche ich richtig zu handeln, aber es geschieht genau das Gegenteil, faszinierend oft, warum, wieso, weshalb, vielleicht, ich weiß es nicht, sollte ich mehr handeln wie es mir in den Kopf kommt, mir sicher sein, dass es nicht das ist, was ich machen sollte, sondern das ist, was ich machen möchte.

Die Tage mehr über seine Worte vom Donnerstag, der Stress hat mich aufgefressen, es tut mir leid.
5.2.08 23:55


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Donnerstag Morgen

Donnerstag Morgen. Mit der U-Bahn fahre ich, einige Freunde im Schlepptau, zur Uni. Meine Stimmung war gespalten, ich hätte ihm bereits zu Beginn des Tages eine Kurznachricht geschickt, ihn ins Kino eingeladen, denn eine Freundin hatte Geburtstag und wollte gern ins Kino gehen, um PS: Ich liebe dich zu schauen. Ein gewagtes Spiel, ein Versuch mit besonderer Hürde, ich hatte sie noch morgens gefragt, ob ich es probieren solle ihn einzuladen. Sie stimmte zu, ermutigte mich, so dass ich ihm folgendes schickte: Guten Morgen, da ich nicht weiß, ob ich dich heute sehe, gleich die SMS: Wir feiern Geburtstag und gehen wieder ins Kino :-) Wenn du magst, kannst du gern mitkommen. Falls du aber wegen deiner morgigen Prüfung oder wegen des Films (vermutlich wird es: PS: Ich liebe dich) nicht möchtest, ist das auch okay ;-) Mich würde es freuen, dich außerhalb der Uni mal wieder zu sehen, liebe Grüße und einen schönen Tag Schon bevor ich in die U-Bahn gestiegen bin, hat er zurückgeschrieben, recht fix. Gespannt griff ich nach meinem Handy, mal schauen, was er geantwortet hat, schließlich habe ich ihm sogar den Film vorher verraten: Guten Morgen, würde echt gern, aber Klausur eben. So, komme auch zur Uni, bis gleich

Nun stand ich in der U-Bahn, war auf dem Weg zu langweiligen Vorlesungen und stand und stand und stand. Wir erreichten die Uni, bewegten uns zu unserem Hörsaal und tauschten uns etwas aus. Kurze Zeit später kam er hinterher, begrüßte mich und fragte mich direkt im Anschluss, ob ich nicht Interesse hätte mit ihm ins Theater zu gehen, es solle ein gutes Improvisationstheater geben, was ein paar Tage später eine Aufführung haben sollte. Kurzentschlossen sagte ich überrascht aber freudig zu, unsere Wege trennten sich und wir sprachen bis zum Samstag kein Wort mehr miteinander.

Ich weiß, ich befinde mich im zeitlichen Rückstand, sehr stark sogar, aber meine Auslatung in der Universität erlaubt mir derzeit nur wenige Gedanken im Blog zu veröffentlichen. Rein zwischenmenschlich hat sich in den vergangenen Tagen so viel abgespielt, das selbst eine rein oberflächliche Zusammenfassung erheblich viel Zeit einnimmt, aber ich schreibe sie, versprochen.
23.2.08 22:45





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